In den meisten Fällen ist keine Operation nötig

Das weiß der Wirbelsäulenspezialist Dr. Bundschuh aufgrund seiner mehr als 20-jährigen Berufserfahrung. In diesen Jahren hat er sein Können bei der konservativen und operativen Versorgung von Rückenleiden präzisiert.

Schmerztherapeutische Verfahren, wie Infiltration (Spritzen) oder die computergestützte Periradikuläre Therapie (PRT), sind oftmals völlig ausreichend. Die meisten unserer Patienten profitieren sofort von der PRT.

Periradikuläre CT-gesteuerte Injektionstherapie (PRT) - was ist das?

Die PRT ist eine nicht-operative Therapie bei therapieresistenten Schmerzen der Hals- und Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung in Arme und Beine. Das Prinzip der Behandlung ist die direkte Schmerzlinderung an der gereizten Nervenwurzel. Im Gegensatz zu den klassischen Injektionstherapien wird hier die Schmerzquelle mittels Computertomogramm exakt lokalisiert. Durch dieses spezielle Verfahren ist es möglich, schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente direkt an die gereizte Nervenwurzel zu bringen.

Periradikuläre CT-gesteuerte Injektionstherapie (PRT)
Eine Medizinisch-Technische Radiologieassistentin
überwacht den Behandlungsverlauf am Monitor


Wann wird die PRT eingesetzt?

  • Bei "Ischias"- und "Schulter-Armbeschwerden" ohne motorische Ausfallerscheinungen
  • Bei therapieresistenten Schmerzen im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule
  • Bei Verschleißerscheinungen (Schmerzquelle: Wirbelgelenke oder Kreuz-Darmbeingelenke)
  • Bei Beschwerden nach einer Bandscheibenoperation (Postnukleotomiesyndrom)

Wie wird die PRT durchgeführt?

Die gesamte Behandlung wird in unserem Haus unter CT-Kontrolle durchgeführt. Zunächst lokalisieren wir die eigentliche Schmerzquelle. Nach einer örtlichen Betäubung wird eine Mikrosonde unmittelbar in die Nähe der gereizten Nervenwurzel gebracht. Durch diese Sonde wird ein entzündungshemmendes Medikament, sowie ein lokal wirkendes Betäubungsmittel gespritzt. Der Schmerz wird somit direkt an der Schmerzquelle bekämpft. Die Behandlung kann gegebenenfalls in einwöchigem Abstand ein- bis zweimal wiederholt werden. Nach dreimaliger Behandlung ist der Patient in der Regel schmerzfrei.

Periradikuläre CT-gesteuerte Injektionstherapie (PRT)
Das entzündungshemmende Medikament wird unter CT-Kontrolle nah an den Nerven gespritzt.

Doch nicht immer ist eine OP vermeidbar. Bei einem großen Bandscheibenvorfall oder einer schweren knöchernen Degeneration empfiehlt Dr. Bundschuh die minimal-invasive, mikrochirurgische Operation.